Mit 22.7.2025 ist unser Schiggy, ein Dackel/Spitz-Mischling, ein Abnahme-Hund, damals knappe 4 Jahre aus dem Tierheim eingezogen. Die ersten 3 1/2 Jahre verbrachte er in einem viel zu kleinen Käfig. Durch die Enge drückte er seinen Vorderpfoten immer gegen die Stäbe und dadurch sind sie ganz verkrümmt. Wenn er sich rührte, schlug der Besitzer mit einem Stock auf den Käfig. Am Anfang hatten wir große Probleme, durch eure Online-Kurse machen wir Fortschritte. Wenn er aber andere Hunde und Männer sieht , springt er in die Leine und wird zum Zombie. Der Rückruf an der Schleppleine funktioniert gut, aber im Freilauf überhaupt nicht. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, doch mit Vertrauen und Liebe werden wir ihn schaffen. Über Tipps würden wir uns freuen. Friederike
Hallo Friederike, es freut uns, dass ihr durch unsere Kurse und natürlich auch durch euer Engagement bereits Fortschritte mit eurem Schiggy gemacht habt und "Hut ab" dafür, dass ihr einem Hund aus so schlechter Haltung ein neues Zuhause gegeben habt. Was eure Probleme draußen angeht, gerade unsichere Hunde (wegen der schlechten Sozialisierung) benötigen eine klare Führung und Planungssicherheit. Hier kann euch unser Kurs "Bindung und Beziehung" sehr gut unterstützen sowie die Webinare von Dana "Gemeinsam in neue Jahr 2026". Übrigens, zu viel Mitleid ist hier ein schlechter Ratgeber, denn ein guter Anführer ist selbstbewusst und weiß, was er tut. Das solltet ihr eurem Schiggy auch vermitteln. Kommentiert das Gebelle also bitte nie mit "Ist ja gut" o.ä., das würde sein Verhalten noch verstärken. Geht zügig an den anderen Hunden etc. vorbei, nehmt Schiggy an die kurze Leine und auf die vom Reiz abgewandte Seite. Wenn er sich ruhig verhält, könnt ihr Schiggy in ruhiger Weise loben. Da Dackel oft einen ausgeprägten Jagdtrieb haben, ist es oft schwierig sie in ungesichertem Gelände in den Freilauf zu lassen. Hier müsst ihr ganz kleinschrittig weiter am Rückruf arbeiten, aber es ist doch toll, dass der Rückruf an der Schleppleine gut funktioniert. Darauf könnt ihr aufbauen. Natürlich hat jeder Hund sein eigenes Lerntempo und seinen eigenen Charakter. Hier ist also auch Geduld gefragt. Liebe Grüße Euer Team der Doguniversity
Liebes Team! Danke fur die beiden Tipps zu den Kursen. Werden uns intensiv damit beschäftigen. Werden weiterhin mit Geduld, Verständnis und Liebe trainieren. Liebe Grüße Friederike
… und liebevoller Konsequenz. 😉
Schreibe eine Antwort...