Hallo, ich habe den Kurs Basic mit Dana ganz neu begonnen. Zunächst habe ich von Anfang bis Ende einmal alles durchgesehen. Ich habe eine viel bellende Hündin, die auf alles, was sich bewegt, losgeht. Ich merke, dass es mehr wird, je älter sie wird. Alles, was sie kann, hat sie gut gelernt, aber es sitzt alles nicht richtig, es ist alles irgendwie halbherzig. Dass der Fehler ganz klar bei uns liegt, weiß ich natürlich, wir sind beide jeder mit einer Firma selbstständig, und da ist die Zeit häufig recht knapp und so haben wir schnell mal alle fünfe gerade sein lassen. Insbesondere für mich sind Spaziergänge zunehmend schrecklich und ich glaube, auch unsere Kleine befindet sich ständig im Stress und sie ist ja auch nur im Außen, um alles zu kontrollieren. Ich weiß natürlich von vielem Lesen, dass sie damit komplett überfordert ist und darum möchte ich neue Wege gehen. Dazu tauchen ein paar Fragen auf. Die erste ist, wenn mein Mann nicht richtig mitzieht, kann ich das für mich trotzdem hinbekommen? Letztlich muss er ja selber wissen, was für ihn angenehm ist. Vielleicht kann er ja auch davon profitieren. Oder ist es zwingend notwendig, dass wir komplett an einer Leine ziehen? Die nächste Frage ist eigentlich die Bitte um einen Tipp, was wir vielleicht zu Beginn machen sollten, denn der Kurs ist ja sehr umfangreich und ich glaube nicht, dass ich alles auf einmal machen kann, erstens wär es der zeitaufwändig und zum zweiten wäre die Kleine vielleicht auch ein bisschen überfordert. Die dritte Frage, die ich habe, bezieht sich auf das Deckentraining. Sie kann es im Grunde recht gut schon. Ihre Decke liegt in unserem Wohnzimmer und sie kann uns von dort aus in der Küche oder im sonstigen Haus nicht sehen. Da wir die Tür immer auf lassen, kann sie uns natürlich hören, aber sehen eben nicht. Wenn ich sie jetzt auf die Decke schicke und dann sagen wir mal 2 Stunden in der Küche zu tun habe, muss ich dann ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie die ganze Zeit auf der Decke liegt? Und die zweite Frage, wenn sie einschlafen sollte und dann wach wird und von selbst doch die Decke verlässt - ist das nach der langen Zeit in Ordnung oder muss das auch korrigiert werden? So, das war jetzt recht viel, damit hatte ich gar nicht gerechnet. Wenn ich eine Antwort bekomme, würde ich mich sehr freuen. Liebe Grüße, allen. Petra
Hallo Petra, natürlich ist es für einen Hund immer einfacher, wenn beide Partner in der Erziehung an einem Strang ziehen, aber wenn du damit riskieren würdest, dass der „Haussegen“ irgendwann schief hängt, dann sei am Besten du der Part, der in der Erziehung und im Training dem Hund gegenüber konsequent ist. Was das Bellen angeht, es ist aus der Ferne recht schwierig zu beurteilen, aus welchen Gründen dein Hund so viel bellt. Oft bellen Hunde aus Unsicherheit und dann benötigen sie erst Recht eine klare Führung. Kommentiere das Bellen bitte nicht mit „ist ja gut“ o.ä., oder „jetzt sei doch mal ruhig“, sondern ignoriere es und gehe entschlossen weiter. Das Kommentieren würde das Belllen nur noch verstärken. Wenn sich deine Hündin ruhig verhält, kannst du sie gerne in ruhiger Weise loben. Manchmal bellen Hunde auch, weil sie nicht ausgelastet sind. Darauf solltest du auch ein Auge haben. Schau dir auch gerne einmal die 3 Webinare von Dana „Gemeinsam ins neue Jahr 2026“ an und auch der Kurs „Bindung und Beziehung“ wird sicherlich hilfreich für euch sein, was das häusliche Management betrifft. Wo im Kurs solltest du anfangen? Gerne mit dem Anfang, denn der theoretische Teil ist genauso wichtig wie der Praktische. Beginne dann erst einmal damit, dass du die Dinge, die deine Hündin schon fast gut kann auf ein noch höheres Level bringst. Z. Bsp. hat das Kommando „Sitz“ oder „Platz“ solange seine Gültigkeit bis du es auflöst oder ein neues Kommando gibst. Wenn du für das Training nicht sehr viel Zeit hast, dann dauert alles zwar etwas länger und du brauchst wahrscheinlich mehr auffrischende Wiederholungen, aber es ist wichtiger ein Kommando langsam sauber aufzubauen als es schnell und unsauber zu trainieren. Nimm dir also ruhig die Zeit, die ihr braucht. Zur Decke: Es macht gar nichts, wenn euer Hund euch von seiner Decke aus nicht sehen kann. Wie du schon sagtest, er kann euch ja hören. Wenn eure Hündin auf der Decke eingeschlafen ist, dann aufwacht und ohne Auflösen aufsteht, ist das völlig okay. Also nicht verzweifeln oder aufgeben, sondern mit der Erziehung und dem Training am Ball bleiben, dann wirst du bestimmt auch bald die ersten Erfolge sehen. Liebe Grüße Dein Team der Doguniversity
vielen Dank für die schnelle Antwort 👍🏼
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